HOTLINE:   04207 - 91 21 0

Schriftzug der H. Hermann Ehlers GmbH
AI generiertes Bild zeigt einen Lebensmittel Durchflussmesser als Magnetisch induktiven Zähler MID für Bier

Magnetisch-induktiver Durchflussmesser DN 50 in Hygieneausführung

Durchflusszähler für Bier auf dem Bierlaster – Getränkeindustrie Nordbayern

Magnetisch-Induktiv (MID) Lebensmittel & GetränkeBier / Würze Nordbayern
Ein Bierzähler für den mobilen Einsatz auf einem Bierlaster ist eine Nischenanwendung mit klaren Anforderungen: lebensmittelechtes Material, CIP-Beständigkeit, Belegdruckfunktion, robuste Mechanik, max. 2 bar Betriebsdruck. Für einen Getränketechnik-Dienstleister in Nordbayern haben wir die passende Lösung gefunden.

Ausgangssituation

Ein Bierlaster braucht eine Messstelle, an der die abgefüllte Biermenge pro Zapfvorgang erfasst und dokumentiert wird – relevant für die Abrechnung mit Gaststätten und den Nachweis gegenüber dem Kunden, jedoch keine eichpflichtige Messaufgabe.

Bier ist messtechnisch nicht trivial: karbonisiert, mit Feststoffanteil (Hefe, Trübstoffe), schäumt bei Druckabfall, hygieneempfindlich. Zudem wird der Zähler regelmäßig per CIP (Clean-in-Place) mit alkalischen und sauren Mitteln gespült.

Anforderung

  • Medium: 100 % Bier
  • Anschluss: DN 50 Flansch; max. 2 bar
  • Durchfluss: 6.000–9.000 l/h
  • Werkstoffe: lebensmittelecht (FDA o. gleichwertig), laugen-/säurebeständig (CIP), bevorzugt Edelstahl
  • Funktion: Belegdruck (Lieferschein je Zapfvorgang)

Unsere Lösung

Angeboten wurde ein Durchflussmesser mit Belegdruckfunktion in lebensmitteltauglicher Edelstahl-Ausführung mit PTFE Auskleidung, DN 50, für 6.000–9.000 l/h. Geeignetes Messprinzip: magnetisch-induktiv (MID) oder mechanischer Flügelradzähler in Lebensmittelausführung – je nach Budget und Wiederhol-Genauigkeit.

MID hat keine beweglichen Teile im Messrohr: kein Verschleiß an Rotor/Lager, kein Metallabrieb ins Medium, einfache CIP-Reinigbarkeit. Für 2 bar reicht die Standardausführung. Die Belegdruckfunktion: Das Gerät kommuniziert mit einer Abgesetzten Anzeige und einem (Thermo-)Belegdrucker, der je Zapfvorgang einen Lieferschein mit Datum, Uhrzeit und Volumen ausgibt.

Warum Magnetisch-Induktiv (MID)?

Warum MID für Bier auf dem Bierlaster überzeugt:

  1. Verschleißfrei & hygienisch: keine beweglichen Teile im Messrohr, leicht CIP-reinigbar.
  2. Dokumentationsfähig: Belegdruck je Zapfvorgang für Abrechnung und Qualitätssicherung.
  3. Langfristig wirtschaftlich: bei vielen Zapfvorgängen oft günstiger als wartungsintensive mechanische Zähler.

Hinweis: Dem Kunden war das Messprinzip ausdrücklich egal – die Funktion stand im Vordergrund. Sinnvolle Haltung: erst die Anforderungen definieren, dann das Messprinzip wählen.

Ergebnis

Der Betreiber erhält eine lebensmitteltaugliche Messstelle mit CIP-Kompatibilität und Lieferscheindruck. Damit ist der Bierlaster vollständig dokumentationsfähig – für interne Qualitätssicherung und für den Nachweis gegenüber Gaststätten.

Häufige Fragen

Welches Messprinzip eignet sich für Bier: MID oder mechanischer Zähler?

Beide werden in der Getränkeindustrie eingesetzt. MID hat keine beweglichen Teile, ist leichter zu reinigen und verschleißfrei; mechanische Zähler sind günstiger in der Anschaffung, brauchen aber Wartung. Bei mobilen Bierlaster-Anwendungen mit vielen Zapfvorgängen ist MID langfristig oft wirtschaftlicher.

Muss ein Bierzähler CIP-fähig sein?

In der Praxis immer. CIP reinigt Leitungen und Armaturen ohne Demontage – mit heißen Laugen/Säuren bis 90 °C. Ein nicht CIP-fähiger Zähler müsste jedes Mal ausgebaut werden. CIP-Eignung bedeutet: chemikalienbeständige Werkstoffe, Temperaturfestigkeit, keine Toträume.

Was kostet ein lebensmitteltauglicher Durchflussmesser DN 50 für Bierlaster?

Einfache mechanische Zähler in Lebensmittelausführung ab ca. 500–1.000 EUR; MID in hygienischer Ausführung typisch 1.500–4.000 EUR (je nach Ausführung/Schnittstellen). Ein Belegdrucker kommt separat hinzu.