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TFX 5000 Clamp-on Sensor auf Edelstahlrohr DN 50, stationäre Ultraschalldurchflussmessung für Wasser

Clamp-on Durchflussmessung Edelstahl DN 20–100 – Schwarzwald

Clamp-On Ultraschall Maschinen und AnlagenbauBrauchwasser Schwarzwald, Baden-Württemberg
Ein Clamp-on Messgerät für sieben verschiedene Nennweiten von DN 20 bis DN 100: Mit dem TFX 5000 von Badger Meter haben wir einem Technologieunternehmen im Schwarzwald eine flexible Wasser-Durchflussmessung an Edelstahlrohren angeboten — ohne Eingriff in die Leitung.

Ausgangssituation

Ein Technologieunternehmen aus Baden-Württemberg betreibt mehrere Prozesskreisläufe und Prüfanlagen mit heterogener Rohrinfrastruktur.
Es gibt keine einheitliche Nennweite – die Edelstahlleitungen reichen von DN 20 (Kleinrohr, Nebenkreise) bis DN 100 (Hauptstrang). Klassische In-line-Geräte würden für diese Vielfalt sieben verschiedene Messumformer mit sieben verschiedenen Einbaukosten bedeuten – ein wirtschaftlich unattraktiver Ansatz.

Anforderung

  • Nennweiten: DN 20, DN 25, DN 30, DN 40, DN 50, DN 80, DN 100
  • Rohrmaterial: Edelstahl
  • Medium: Wasser, Temperatur 5 bis 30 °C
  • Ausgabe: 4–20 mA und/oder potentialfreier Kontakt

Unsere Lösung

Das Ultraschalldurchflussmessgerät TFX 5000 ist ein stationäres Clamp-on Gerät für genau diesen Einsatz: saubere, durchschallbare Flüssigkeiten wie Wasser, variabler Nennweitenbereich durch wechselbare Sensorpaare.

Für DN 40 haben wir das Grundgerät angeboten – der Messumformer deckt mit den passenden Sensoren den gesamten gewünschten Nennweitenbereich ab. Die Parametrierung für Edelstahl (Schallgeschwindigkeit ca. 5.800 m/s, Wanddicke) ist im Gerät hinterlegt.

Der 4–20-mA-Ausgang ist Standard beim TFX 5000 und kann direkt in SPS, Leitrechner oder Datenlogger eingespeist werden. Ein potentialfreier Kontakt für Grenzwertmeldung ist ebenfalls verfügbar.

Warum Clamp-On Ultraschall?

Bei dieser Anwendung war Clamp-on Ultraschall gegenüber In-line-Verfahren klar überlegen — aus drei Gründen:

  1. Heterogene Rohrinfrastruktur: Sieben verschiedene Nennweiten klassisch zu lösen würde sieben separate Messgeräte bedeuten. Mit Clamp-on und wechselbaren Sensoren reicht ein Messumformer für den gesamten Bereich.
  2. Wasser bei 5–30 °C ist für Clamp-on Ultraschall ein einfaches Medium: gute Durchschallbarkeit, keine Gasblasen, keine Viskositätsprobleme. Bei zähen oder schlecht durchschallbaren Medien hätten wir andere Verfahren erwogen.
  3. Edelstahl als Rohrmaterial passt gut: Die Schallgeschwindigkeit (ca. 5.800 m/s) ist im TFX 5000 hinterlegbar. Entscheidend ist die korrekte Eingabe der Wanddicke — bei DN 25 typisch 2–3 mm.

Wann wäre eine andere Lösung besser? Bei stark verschmutzten Medien, sehr kleinen Nennweiten unter DN 20 oder besonders hohen Genauigkeitsanforderungen würden wir eher zu MID oder Inline-Ultraschall raten.

Ergebnis

Ein Gerätesystem, das mit gleichem Messumformer und wechselbaren Sensoren sieben Nennweiten abdeckt. Das reduziert Investitionskosten, Schulungsaufwand und Ersatzteilhaltung gegenüber sieben separaten In-line-Geräten erheblich.

Für Technologieunternehmen mit mehreren Prüfständen oder Anlagenkreisläufen ist Clamp-on Messtechnik besonders wirtschaftlich: Die gleiche Elektronik misst an verschiedenen Rohren, ohne Eingriff in die Leitung.